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Dielen verlegen in Berlin

Sie suchen nach einem kompetenten Fachbetrieb für das Verlegen von Dielen? Sie haben ihn gefunden, nämlich uns.

Wir verlegen Dielen fachgerecht, in hoher handwerklicher Qualität und das zu einem fairen Preis, überzeugen auch Sie sich von unserem ausgezeichneten Preis / Leistungsverhältnis.

Dielen verlegen auf Estrich

Die optimale Lösung für das Verlegen von Dielen auf Estrich ist das Verschrauben auf einer zuvor erstellten Lagerholzkonstuktion, die Vorteile dieser Variante sind dass die Dielen frei arbeiten können sowie bei fachlich korrekt ausgeführter Lagerholzkonstruktion die völlige schalltechnische Entkopplung vom Bauwerk, was im Hinblick auf Trittschall ein wichtiges Argument ist. Der Nachteil der Lagerholz Variante ist der relativ hohe Aufbau der Konstruktion.

Beim Verlegen von Dielen auf Estrich ist die Verklebung mit einem hochwertigen Parkettklebstoff eine weitere Möglichkeit, wir verwenden ausschließlich den Kleber STAUF SMP 950, ein ausgezeichnetes Produkt welches den Anforderungen beim Verkleben von Dielen, wie Untergrundschonung und Trittschall, in jeder Hinsicht gerecht wird.

Dielen verlegen auf Balkenlage

Beim Verlegen von Dielen auf einer Balkenlage verschrauben wir die Dielen, unsichtbar mit speziellen Schrauben, direkt mit den Balken die wir zuvor nivelliert haben. Ist der Balkenabstand zu groß sollte eine Lage aus tragenden OSB Platten eingebracht werden da sich die Dielen sonst zu sehr durchbiegen würden.

Dielen verlegen auf OSB Platten

Beim Verlegen von Dielen auf OSB Platten werden die Dielen in der Regel unsichtbar verschraubt, eine Verklebung ist nach zuvor erfolgtem Anschliff der OSB Platten ebenfalls möglich.

 

 

Dielen verlegen in Berlin - Dielen auf Lagerholzkonstruktion

Märkische Kiefer, Dielen in Raumlänge.

Die Dielen wurden auf einer Lagerholzkonstruktion, Ausführung in Kreuzlattung, verdeckt verschraubt.

Die Sockelleisten aus Kiefer Massiv, wurden bei den Ecken auf Gehrung geschnitten und montiert.

Anschließend wurde die Oberfläche geschliffen und versiegelt.

Das Ergebnis ist ein wunderschöner heller, freundlicher Holzboden der seine Besitzer viele Jahre erfreuen wird.

Dielen - Eigenschaften und Verarbeitung

  • Dielenböden sind praktisch und wirtschaftlich. Sie sind selbsttragend und können einfach auf Lagerhölzer verlegt werden. Durch die Gebrauchsdicke von etwa 20 bis 25 mm können abgenutzte Dielenböden abgeschliffen werden und sind dann wie neu.
  • Dielenböden sind elastisch. Dadurch wird ein vorzeitiges Ermüden der Fußmuskulatur verhindert.
  • Dielenböden haben eine geringe Wärmeableitung und sind deshalb fußwarm. Aufgrund der geringen Wärmeleitzahl des Holzes (0,13 bis 0,22 W/m x K) wird dem menschlichen Fuß kaum Wärme entzogen.
  • Dielenböden haben eine geringe elektrische Leitfähigkeit. Sie haben gute isolierende Eigenschaften und bieten somit Schutz beim Gebrauch elektrischer Geräte. Elektrostatische Aufladungen, wie sie z. B. durch die Reibung von Schuhsohlen auf synthetischen Belägen entstehen können, treten bei Holz nicht auf.
  • Dielenböden beeinflussen vorteilhaft das Raumklima und sind behaglich . Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftbewegung in einem Raum, vor allem aber die Oberflächentemperaturen der den Raum begrenzenden Flächen wie Wände, Fußböden und Decken sind ausschlaggebend für das Raumklima bzw. die Behaglichkeit. Holzfußböden beeinflussen die Behaglichkeit positiv durch ihre angenehme Oberflächentemperatur sowie die Eigenschaft, Feuchtigkeitsschwankungen der Raumluft in gewissem Umfang auszugleichen.
  • Dielenböden sind natürlich . Die wohltuende Wirkung des naturgewachsenen Werkstoffes Holz auf den Menschen ist unübertroffen.
  • Dielenböden sind leicht und bringen beim Einbau keine Feuchtigkeit in die Räume. Vor allem bei der Altbausanierung ist dies ein wichtiger Gesichtspunkt.
  • Dielenböden sind ökonomisch . Die Verwendung einheimischen Holzes trägt zugleich zur Erhaltung unserer Umwelt bei. Denn nur der forstlich gepflegte und genutzte Wald erfüllt optimal seine ökologischen und wirtschaftlichen Funktionen.

Begriffe

Dielenböden bestehen aus Hobeldielen. Das sind nach DIN 4072 gespundete, d. h. mit Nut und Feder versehene Bretter. Sie werden üblicherweise in eine Richtung auf Lagerhölzern, auf Holzbalkendecken oder einem Blindboden, verdeckt oder sichtbar, genagelt bzw. geschraubt.

Maße

Dielenböden werden handelsüblich in Dicken (d) zwischen 19,5 und 35,5 mm angeboten. Sonderanfertigungen sind bei Abnahme größerer Mengen auch bis ca. 70 mm Dicke mit Doppelnut und Doppelfeder möglich. Die lieferbaren Breiten liegen zwischen 95 und 550 mm (Profilbreite). Bei der Bestellung des Materials wird zwischen Profilmaß und Deckmaß unterschieden. Das Profilmaß ist die Breite des Brettes einschließlich der Feder. Das Deckmaß ist die Breite des Brettes ohne Feder. Die lieferbaren Längen liegen zwischen 1,50 und 6,00 m. Neben diesen Abmessungen können Hobeldielen auch in individuellen Abmessungen und Holzarten hergestellt werden.

Sonderausführungen

Außer Massivholzdielen gibt es auch sogenannte Landhausdielen. Dabei handelt es sich um industriell vorgefertigte Elemente, die im Grunde den am Markt erhältlichen Fertigparkettelementen entsprechen. Sie werden deshalb im folgenden als Fertigparkettdielen bezeichnet.

Holzarten

Hobeldielen nach DIN 4072 „Gespundete Bretter" werden unter anderem in den weiter oben beschriebenen Holzarten angeboten, wobei einheimische Hölzer nach unserer Auffassung bevorzugt werden sollten.

Qualitäten

Die Qualitätskriterien sollten nach DIN 68 365-2 „Bauholz für Zimmerarbeiten - Gütebedingungen" (als minimale Qualitätsanforderung) ausgeschrieben bzw. bestellt werden. Ob astige oder astfreie Dielen verwendet werden, ist weniger eine Entscheidung für eine Qualität, sondern vielmehr eine Frage der Gestaltung.

Holzfeuchte

Dielenböden bestehen aus technisch getrocknetem Holz. Die Holzfeuchte der Holzdielen sollte beim Verlegen möglichst der Ausgleichsfeuchte entsprechen, die sich im eingebauten Zustand abhängig von Temperatur und Luftfeuchte einstellt. Empfohlen wird eine Holzfeuchte von 10 ± 2 %. Dies sollte insbesondere bei einer Verlegung in zentral beheizten Räumen nicht überschritten werden.

Aufgrund der jahreszeitlichen Feuchtigkeitsschwankungen lassen sich Fugen zwischen den einzelnen Hobeldielen nicht vermeiden. Räume, in denen Dielenböden verlegt werden, sollten ausreichend trocken, d. h. möglichst einschließlich der Malerarbeiten fertiggestellt und beheizt sein. Es muß sichergestellt werden, daß keine Feuchte in den Holzfußboden dringen kann. Deshalb ist gegen aufsteigende Feuchte z. B. bei nichtunterkellerten Massivböden eine Feuchtesperre einzubauen.

Um aufsteigende Feuchtigkeit aus Rohbetondecken zu verhindern, sollte eine Dampfdiffusionssperre (entsprechend DIN 18195) vorgesehen werden. Die Dicke sollte 0,3 oder 0,5 mm betragen. Die Stöße sollten quellverschweißt oder mit Überlappung ausgeführt werden. Bei Einsatz von PVC - Folien sollten 0,5 mm nicht unterschritten werden.

Dielen sollten eine Holzfeuchte von 10 ± 2 Prozent haben, sollten vor der Verlegung ausgepackt genügend Zeit durch Lagerung in einem entsprechend beheizten Raum dem späteren Klima angepaßt werden, um übermäßige Fugenbildung nach der Verlegung zu vermeiden. Vor der Verlegung sollte die Feuchte mit einem geeichten elektronischen Feuchtemeßgerät gemessen werden. Der Feuchtegehalt der Lagerhölzer sollte dem der Hobeldielen entsprechen.

Abstände der Lagerhölzer unter den Dielen

  • 24 mm Dielendicke = 0,60 m Lagerholzabstand
  • 30 mm Dielendicke = 0,80m Lagerholzabstand
  • 36 mm Dielendicke = 1,00m Lagerholzabstand
  • 48 mm Dielendicke = 1,50m Lagerholzabstand
  • 60 mm Dielendicke = 2,00 m Lagerholzabstand

Dielenverlegung - Übersicht

Die Lagerhölzer sind waagerecht und festaufliegend anzuordnen. Zum Ausgleich können Sperrholzplättchen o. ä. (keine Keile!) unter die Lagerhölzer geleimt bzw. fest angenagelt werden. Unter den Lagerhölzern sind Dämmstreifen (nach DIN 4108, Beiblatt 1) in ganzer Länge zu verlegen und an den Stirnseiten bis Oberkante Lagerholz hochzuziehen. Dadurch werden Schallbrücken vermieden. Aufgrund des Schallschutzes sollten die Lagerhölzer nicht mit der darunterliegenden Decke verbunden werden.Feucht eingebrachte Einschübe sind bei Dielenböden nicht geeignet. Sinnvoll erweisen sich zur Hohlraumdämpfung eher weiche Matten als eine lose Schüttung.

Vor dem Verlegen der Dielen sollte die Art der Oberflächenbeschichtung geklärt sein. Die Behandlung der Dielen nach dem Verlegen kann bei der Verwendung von bestimmten Lacken zu einer Seitenverleimung führen (Gefahr der sog. Tafelbildung mit entsprechenden Abrißfugen).

Bei Verlegen der Dielen ist darauf zu achten, daß sie zu allen Wänden einen Abstand von mindestens einem Zentimeter haben, der später mit Fußleisten verdeckt wird.

Die Befestigung der Dielen kann verdeckt durch die Feder oder sichtbar mit Schrauben oder Nägeln erfolgen. Bei sichtbarer Befestigung können die Nagellöcher / Schraubenköpfe versenkt und die Löcher mit einem farblich passenden Holzkitt ausgefüllt werden.

Es empfiehlt sich, den Dielenboden während der Bauzeit zum Schutz gegen Verschmutzung mit einer Folie abzudecken.

Zu schnelles und starkes Aufheizen des Raumes ist bei neu eingebauten Hobeldielen zu vermeiden.

Fertigparkettdielen (Landhausdielen) sind vorzugsweise geklebt zu verlegen, eine schwimmende Verlegung ist nur bei kleinen Räumen (ca. 10 m²) zu empfehlen. Natürlich sind grundsätzlich die Verlegerichtlinien des Herstellers zu beachten. Sofern nicht endbehandelte Dielen verwendet werden, kann und sollte der verlegte Boden vor der Oberflächenbehandlung abgeschliffen werden. Je nach Beanspruchung und Geschmack kommt für die abschließende Oberflächenbehandlung Wachsen, Ölen, Versiegeln oder ein deckender Anstrich in Frage.

Filmbildende Lacke und Versiegelungsmittel bewirken je nach Typ (z. B. DD-Versiegelungen und Wasserlacke) ein mehr oder weniger starkes Verkleben einzelner Dielen miteinander. Dies führt bei neuverlegten Böden zu Abrißfugen. Filmbildende Lacke und Versiegelungen sollten daher vor dem Verlegen im Werk aufgebracht werden.

Bei Imprägniersiegeln, z. B. Ölkunstharz oder Einkomponentensiegeln, tritt dieser Klebeeffekt nicht auf.

Reinigung und Pflege des Dielenbodens sind einfach. Sie beschränken sich in der Regel auf das Entfernen losen Schmutzes mit Mop, Besen oder Staubsauger sowie „nebelfeuchtes" Wischen. Durch geeignete Zusatzmittel, die auf das Oberflächenmaterial abgestimmt sind, wird der Boden mit der Reinigung auch gepflegt.